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Da hat man bei der Buchung des Urlaubs an alles gedacht: Die Kleinsten sind tagsüber im Kinderclub untergebracht, die Oma kann im Schatten auf der Veranda des Bungalows Zeitungslesen, der Ehemann hat einen Tenniskurs belegt und Sie selbst werden in einem Workshop die Ajurveda-Küche erlernen. – Doch was wird aus den Haustieren? Kann man den Papagei im Flugzeug mitnehmen? Oder den Goldfisch auf die Kreuzfahrt?


Reisen mit Tieren im Auto

Wenn Sie Ihren Hund im Auto mit auf Urlaub nehmen wollen, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass sich das Tier während der Fahrt nicht frei im Auto bewegen kann. Zuwiderhandeln gilt als grob fahrlässig und kann bei einem Unfall unangenehme Folgen haben (Versicherung, Schuldfrage, etc.). Die kleineren Tiere (kleine Hunde, Katzen, usw.) müssen in eine Transportbox, größere im Auto ebenso wie Menschen angegurtet oder in einem durch ein Trenngitter abgesperrten Bereich transportiert werden (Kombifahrzeug). Auch gibt es größere Transportboxen für größere Hunde. Hunde vertragen eine Autofahrt im Allgemeinen ganz gut, wenn man dafür auch Sorge trägt, dass die Vierbeiner genügend Flüssigkeit und auch Bewegung erhalten. Legen Sie deshalb auch die eine oder andere Pause mehr ein.

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Wenn Hitze zur Gefahr wird

Katzen mögen lange Autofahrten eher nicht so gern, sie werden unruhig und pinkeln mitunter auch in ihr Behältnis. Wenn es obendrein Sommer ist und Sie in einem Stau stecken, kann dies für alle äußerst unangenehm werden. Apropos: Lassen Sie im Sommer Ihr Haustier nie allein im Auto zurück. Die Temperatur im Wageninneren kann über 80 Grad Celsius steigen – und einen qualvollen Tod des Tieres herbeiführen.

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Tiere im Flugzeug

Flugreisen stellen für die lieben Vierbeiner einen besonderen Stress dar. Die ungewohnte Umgebung, der Lärm etc. können Angst einflößen und das Tier aggressiv werden lassen. Die meisten Airlines erlauben den Transport von Hunden bis zu neun Kilogramm im Passagierraum. Erkundigen Sie sich bevor Sie die Reise antreten bei der Airline Ihrer Wahl. Jedenfalls dürfen Sie das Tier nicht frei herumlaufen lassen, es muss in ein dafür vorgesehenes Behältnis. Größere Tiere müssen in geeigneten Transportboxen in den Frachtraum. Dort ist es allerdings extrem laut, es ist dunkel und kühl. Besorgen Sie die Box drei Wochen vorher und geben Sie Ihrem Tier genügend Zeit, sich darauf einzustellen. Das Behältnis darf nicht zu klein sein, der Hund muss sich darin bewegen können. Befestigen Sie ein kleines Schildchen an der Box, auf dem der Name des Tieres deutlich ablesbar ist. Airline-Mitarbeiter sind dann in der Lage, das Tier anzusprechen und ihm ein bisschen Geborgenheit zu vermitteln. Jedenfalls müssen Sie das Tier zum Flug rechtzeitig anmelden – wenn Sie dem nicht nachkommen, kann die Mitnahme verweigert werden. Für spezielle Tiertransporte gelten eigene Regelungen, die Sie unter den gesetzlichen Bestimmungen der „IATA“, der International Air Transport Association, unter den Live Animal Regulations nachlesen können (http://www.iata.de/).

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Ausreisebestimmungen

Wer seinen Hund oder Goldfisch oder was auch immer mit auf eine Flugreise nimmt, verlässt zumeist auch die Landesgrenzen. Innerhalb der EU gelten für die Einfuhr von Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen, Zierfische, Amphibien, Reptilien oder auch Vögel – ausgenommen Geflügel) recht unterschiedliche Bestimmungen. Erkundigen Sie sich bei der österreichischen Vertretung über die Gesetzeslage im Zielland. Für den gesamten EU-Raum einheitlich verpflichtend ist die Mitnahme des blauen EU-Heimtierpasses. Dieser enthält eine Bestätigung der Tollwutimpfung und die Chipnummer des Tieres. Ihr Tierarzt weiß nach einer Untersuchung, ob der Liebling den Strapazen gewachsen ist oder nicht. Lassen Sie sich rechtzeitig beraten.

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Daheim ist daheim

Hat etwa der Hund den Mehrwert der Bewegung in der freien Natur, stellt der Urlaub sicher auch für ihn die gewünschte Erholung dar. Dennoch gibt es Faktoren, die ein Abwägen der Vor- und Nachteile einer Mitnahme des vierbeinigen Lieblings in den Urlaub rechtfertigen: Die Einreisebestimmungen in Drittländern stellen oft eine zusätzliche Hürde dar, und obendrein stellt sich die Frage nach der Unterbringung des Tieres im Zielort. Es gibt zwar tierfreundliche Hotels, einige sogar mit spezieller Heimtierbetreuung, doch nicht alle erlauben die Unterbringung des pelzigen Mitreisenden. In manchen Fällen ist es vernünftiger, Hund, Katze & Co zu Hause und professionell betreuen zu lassen. Dazu stehen Ihnen diverse Agenturen zur Auswahl, deren Mitarbeiter die Tiere entweder betreuen kommen oder zu sich nach Hause mitnehmen. Es gibt auch die Variante, das Tier einer dafür vorgesehenen Pension zu überlassen. Möglicherweise wird der Urlaub so für alle Beteiligten stressfreier.

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